Alle Artikel in: LIFE

27 Jahre KOMPRA.

Die Liebe zu meiner Arbeit als Kulturmanagerin hat bis heute gehalten. In Hamburg wurde ich  einmal in einem Interview gefragt, wieso ich Kulturmanagerin wurde? Meine Antwort kam völlig spontan: Das bin ich einfach – eine Kulturmanagerin! Meiner eigenwilligen Herangehensweise, mit der ich so einige in den Wahn getrieben habe, bin ich treu geblieben: Zuerst steht eine Idee im Raum. Wenn sie für mich ausgereift genug ist, springe ich ins kalte Wasser und schwimme mich frei. Für andere wirkt das oft planlos. Für mich nicht. Ich weiß, was ich tue.  Bin ich erst einmal im Wasser, handle ich nach dem Motto: Probleme kommen sowieso. Sie werden dann angegangen, wenn sie da sind. So bleibe ich wachsam und mich erschüttert es nicht, wenn mein Konzept und damit verbundenen Vorstellungen, wie es zu laufen hat, kleine oder große Wellen schlägt. Ist man vorher zu starr in der Vorstellung, kann sich eine Idee zudem nicht entwickeln. Und das muss sie. Eine Idee muss sich frei entfalten können. Anfang der 90er war der Studiengang Kulturmanagement komplett neu auf dem Studienmarkt. …

Tattoo: Ein Gespräch mit Andy Engel.

Ende Juni habe ich mich mit dem Tattoo Artist Andy Engel, Experte für fotorealistische Motive in 3D zu einem Telefongespräch verabredet.  Andy Engel ist nicht nur in Deutschland (er wohnt und arbeitet in einem kleinen Ort in der Nähe von Würzburg) sehr gefragt, sondern wird von den besten und bekanntesten Tattoo Studios und Conventions, unter anderem in den USA, Spanien, England, Italien, Australien, China, Indien regelmäßig gebucht. Wenn jemand ein Tattoo von ihm persönlich gestochen haben möchte, muss sie/er bis zu 8 Jahre warten. Neben der Arbeit als Tätowierer gibt er Seminare und setzt sich für allgemeingültige Hygieneregelungen in Tattoo-Studios ein. Damit wäre für die meisten Menschen der Tag mehr als gefüllt, aber er findet noch Zeit für seine Leidenschaft als Schlagzeuger und spielt in einer Band. 2013 ging er mit seiner eigenen kleinen und selbstgefertigten Schmuckkollektion an den Start, die er selbst als Herzensangelegenheit bezeichnet und an die präzise Arbeit seines Vaters als Schmiedemeister erinnert. Er sei ein Familienmensch, sagt er von sich. Sein Ton wurde bei unserem Gespräch gleich viel wärmer, als er …

Wir sind’s: Babyboomerinnen!

Von 2009 bis 2019 wurde ich komplett aus meinem Leben geworfen. Bis zum Einschlag meinen wir alle – so auch ich – es trifft die anderen. Aber was ist, wenn es mich trifft? „Es gibt diese Momente, in denen kein Raum für „Weiter so!“ vorhanden ist. An dem Punkt angekommen, geht nur: hopp oder top.“ Ich entschied mich für einen Blog und den Austausch mit anderen, fürs Laufen und Yoga. In meiner kleinen neuen Kolumne: Wir sind’s! interessiere ich mich ab 2022 für uns Babyboomerinnen. Wie schauen wir in die Zukunft. Was macht uns aus.    

Mai 2021: Der Spendenlauf.

Am 04. Mai 2011 hatte ich meine erste Gehirn OP, nachdem die Ärzte zwei Wochen vorher ein ca. 10 Jahre lang gewachsenes Meningeom am Stammhirn festgestellt hatten. Bereits nach der OP auf der Intensivstation wurde mir gesagt, dass ich wahrscheinlich nie mehr laufen kann. 8 Jahre später beschloss ich für den New Yorker Marathon am 07. November 2021 zu trainieren. Mit 10 km („Für jedes Lebensjahr einen Kilometer!“) wollte ich daran teilnehmen. Wie so oft bei großen Plänen hat das Leben etwas anderes vor als wir: 2020 kam Corona und durchkreuzte alle Marathon-Pläne. Daher rief ich mit meinem ganz persönlichen virtuellen Lauf  vom 2. Mai. – 9. Mai 2021 Freund(e)*innen dazu auf, gemeinsam mit mir zu laufen und jeden gelaufenen oder gefahrenen Kilometer an die Deutsche Hirntumorhilfe zu spenden. Danke … Adina (D) 19, Carla (D) 55, Claudia (MS) 15, Conny (E) 9, Dörte (D) 19, Doro (MG) 7, Gabi (D) 20, Gerd (DU) 11, Helga (D) 50, Ingrid (D) 60 / 100, Iris (D) 38, Julia (D) 24, Katrin (NE) 30, Olaf (D) 60, Ralf …