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26 Jahre KOMPRA

Die Liebe zu meiner Arbeit als Kulturmanagerin hat bis heute gehalten. In Hamburg wurde ich  einmal in einem Interview gefragt, wieso ich Kulturmanagerin wurde? Meine Antwort kam völlig spontan: Das bin ich einfach – eine Kulturmanagerin! Meiner eigenwilligen Herangehensweise, mit der ich so einige in den Wahn getrieben habe, bin ich treu geblieben: Zuerst steht eine Idee im Raum. Wenn sie für mich ausgereift genug ist, springe ich ins kalte Wasser und schwimme mich frei. Für andere wirkt das oft planlos. Für mich nicht. Ich weiß, was ich tue.  Bin ich erst einmal im Wasser, handle ich nach dem Motto: Probleme kommen sowieso. Sie werden dann angegangen, wenn sie da sind. So bleibe ich wachsam und mich erschüttert es nicht, wenn mein Konzept und damit verbundenen Vorstellungen, wie es zu laufen hat, kleine oder große Wellen schlägt. Ist man vorher zu starr in der Vorstellung, kann sich eine Idee zudem nicht entwickeln. Und das muss sie. Eine Idee muss sich frei entfalten können. Anfang der 90er war der Studiengang Kulturmanagement komplett neu auf dem Studienmarkt. …

Mut ist weiblich.

Es gibt diese Momente, in denen kein Raum für „Weiter so!“ vorhanden ist. An dem Punkt angekommen, geht nur: hopp oder top. Ich entschied mich 2019 für top und wollte 2021 für jedes Lebensjahr einen Kilometer laufen und mit 10 km am New Yorker Marathon teilnehmen. Aus diesem Entschluss heraus entstand mein Blog … Mut ist weiblich! 

Mai 2021: Der Spendenlauf.

Am 04. Mai 2011 hatte ich meine erste Gehirn OP, nachdem die Ärzte zwei Wochen vorher ein ca. 10 Jahre lang gewachsenes Meningeom am Stammhirn festgestellt hatten. Bereits nach der OP auf der Intensivstation wurde mir gesagt, dass ich wahrscheinlich nie mehr laufen kann. 8 Jahre später beschloss ich für den New Yorker Marathon am 07. November 2021 zu trainieren. Mit 10 km („Für jedes Lebensjahr einen Kilometer!“) wollte ich daran teilnehmen. Wie so oft bei großen Plänen hat das Leben etwas anderes vor als wir: 2020 kam Corona und durchkreuzte alle Marathon-Pläne. Daher rief ich mit meinem ganz persönlichen virtuellen Lauf  vom 2. Mai. – 9. Mai 2021 Freund(e)*innen dazu auf, gemeinsam mit mir zu laufen und jeden gelaufenen oder gefahrenen Kilometer an die Deutsche Hirntumorhilfe zu spenden. Danke … Adina (D) 19, Carla (D) 55, Claudia (MS) 15, Conny (E) 9, Dörte (D) 19, Doro (MG) 7, Gabi (D) 20, Gerd (DU) 11, Helga (D) 50, Ingrid (D) 60 / 100, Iris (D) 38, Julia (D) 24, Katrin (NE) 30, Olaf (D) 60, Ralf …