Alle Artikel in: ART

ART AT HOME

Ein Gemeinschaftsprojekt von Hiroyuki Masuyama und ARTANDBUTTER – Petra Bach. ART AT HOME  ist eine sehr persönliche Kunstpräsentation in Ihrer Wohnung / in Ihrem Haus und bringt Ihnen Kunst ins alltägliche Leben. Es bleibt privat: Sie entscheiden, ob Sie Freunde einladen, die Kunst alleine oder mit der Familie genießen möchten. Ein Kunstwerk oder kleine Ausstellung in Ihrem Zuhause ist auch ein besonderes Geburtstags- oder Jubiläumsgeschenk. Selbst hat der Künstler Masuyama vom 6.07. – 06.08.21 Kunstwerke seines Künstlerfreunds Hiroki Tanaka in der eigenen Wohnung ausgestellt. Es war ein Geburtstagsgeschenk für seine Frau.     So geht’s: … Gemeinsam mit dem Künstler Hiroyuki Masuyama entscheiden Sie, welche(s) Kunstwerk(e) Sie bei sich Zuhause für 4 Wochen ausstellen möchten. … Im Atelier des Künstlers werden die ausgewählten Arbeiten gut und sicher verpackt von Ihnen abgeholt und nach 4 Wochen auch wieder hingebracht. … Die Hängung in Ihrer Wohnung / Ihrem Haus  übernehmen Sie gemeinsam mit dem Künstler vor. Eckdaten: … Das Ausleihen von ein bis zwei Kunstwerken ist für den Zeitraum von vier Wochen kostenlos. Wenn Sie eine komplette Wohnungs-/ Hausausstellung …

Artbahn : Rheinbahn

AAB hat Klaus Klar, Arbeitsdirektor der Rheinbahn AG gefragt. 100 Jahre Rheinbahn! 1996 war das große Jubiläumsjahr. In diesem Jahr wurde zum ersten Mal der Förderpreis für junge Kunst ausgelobt. Gesucht wurde der beste Entwurf zur Gestaltung einer Niederflurstraßenbahn neuester Bauart. In den beiden Jahren 1996 und 1998 war der Wettbewerb ausschließlich für junge Düsseldorfer Künstler /innen bis zum 35. Lebensjahr bestimmt. Zudem stand die Malerei im Vordergrund. Ab 2000 wurde der Kunstwettbewerb bundesweit ausgelobt. Die Altersgrenze wurde aufgelöst, sowie die fachlichen Fachbereiche erweitert. Neben bildenden Künstlern wurden Designer/innen, Fotografen/innen und multimediale Künstler mit einbezogen. Bis heute hatte Düsseldorf fünf Kunstbahnen: 1996 von Stefanie Aselmann, 1998 von Hans Hoge, 2000 von Hiroyuki Masuyama, 2005 von Sybille Möller, 2012 von Felix Baltzer.  Ende Mai bekommt Düsseldorf eine neue Hofgartenbahn des Künstlers Hiroyuki Masuyama. Sie ist bis heute die beliebteste Kunstbahn des Wettbewerbs. Die neue Hofgartenbahn ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Düsseldorf und der Rheinbahn – Anlass zur Neugestaltung der Hofgartenbahn ist der Sturm Ela, der vergangenes Jahr zu Pfingsten große Schäden in Nordrhein-Westfalen angerichtet hat. ARTANDBUTTER hat dies zum Anlass genommen Klaus Klar, Vorstand und Arbeitsdirektor Rheinbahn AG, nach …

26 Jahre KOMPRA

Die Liebe zu meiner Arbeit als Kulturmanagerin hat bis heute gehalten. In Hamburg wurde ich  einmal in einem Interview gefragt, wieso ich Kulturmanagerin wurde? Meine Antwort kam völlig spontan: Das bin ich einfach – eine Kulturmanagerin! Meiner eigenwilligen Herangehensweise, mit der ich so einige in den Wahn getrieben habe, bin ich treu geblieben: Zuerst steht eine Idee im Raum. Wenn sie für mich ausgereift genug ist, springe ich ins kalte Wasser und schwimme mich frei. Für andere wirkt das oft planlos. Für mich nicht. Ich weiß, was ich tue.  Bin ich erst einmal im Wasser, handle ich nach dem Motto: Probleme kommen sowieso. Sie werden dann angegangen, wenn sie da sind. So bleibe ich wachsam und mich erschüttert es nicht, wenn mein Konzept und damit verbundenen Vorstellungen, wie es zu laufen hat, kleine oder große Wellen schlägt. Ist man vorher zu starr in der Vorstellung, kann sich eine Idee zudem nicht entwickeln. Und das muss sie. Eine Idee muss sich frei entfalten können. Anfang der 90er war der Studiengang Kulturmanagement komplett neu auf dem Studienmarkt. …

Über Kunst ins Gespräch kommen.

Jedes Aufeinandertreffen von Kunst und Wirtschaft erfordert eine individuelle Vorgehensweise. Die Kommunikation ist dabei das wichtigste Instrument. Künstler, Angestellte, Projektleiter oder Direktoren und Vorstände sprechen alle unterschiedliche Sprachen und haben verschiedene Anforderungen und Herangehensweisen an ihr Privat- und Berufsleben. Daher ist der erste Schritt das gemeinsame Gespräch. Beispiele Ausstellungsreihe – Roland Berger, Strategy Consultants, Frankfurt Von 2003 bis 2014 habe ich 3 x im Jahr eine Ausstellung in den Büroräumen ausgerichtet. Anstelle einer Vernissage wurden die Angestellten zu einer Kunstführung und zum Gespräch mit den jeweiligen ausstellenden Künstlern eingeladen. Ich habe dabei die Moderation übernommen. Die Kunstwerke blieben anschließend für 3 Monate in den Räumen und wurden zudem zum Verkauf angeboten. Kunstpause – HypoVereinsbank – Filiale Hamburg-Bergedorf In Zusammenarbeit mit KOKUS e.V. wurden die Modelle der Kunst im öffentlichen Raum aus dem Stadtteil HH-Neuerallermöhe-West in Schaufenstern der Geschäfte in der HH-Bergedorfer Innenstadt (Sachsentor) ausgestellt. Damit sollte das Kiör-Projekt den Bürgern näher gebracht werden. In Kooperation mit mir hat die Filiale Bergedorf der HypoVereinsbank während der Schaufensterausstellung für ihre Angestellten eine Kunstpause angeboten. An 3 Montagen konnten die …

Vanessa Niederstrasser

„Im Staat Niederstrasser bin ich frei das zu denken und zu tun, was ich will. Ich bin die alleinige Herrscherin dieses unbewohnten Staates. Ich bin die Königin. Niemand kann mich hier verurteilen oder mir schaden. Mein Staat nimmt im Geist Gestalt an mit Symbolen wie Sternen, Diamanten, Flaggen, Siegeln, Währung und Landkarten.  So wie ich den Staat Niederstrasser bewohne, brauchen alle Frauen einen eigenen Staat, in dem sie sich von den Wunden der Ungerechtigkeit und Ablehnung heilen können. Solange es die Vorstellung gibt, dass Frauen zu verletzlich sind, um stark zu sein, dass sie nicht so fähig sind wie Männer, dass sie Bürger zweiter Klasse sind und nur dafür gut sind, Kinder zu gebären und aufzuziehen, wird dieser Zustand existieren. In meinen Bildern repräsentiert das Zusammennähen der beiden Stoffstücke die Heilung, die alle Frauen verdienen.   Jeder kann seinen eigenen souveränen Zustand haben. In diesem Zustand können sie Freiheit und Frieden erleben, weil sie nur durch innere Regeln gebunden sind. Sich an unsere eigene innere Richtlinie zu halten, gibt jedem von uns die ultimative Autorität …

Kunstpreis Wasser

Kunstpreise sind eine Förderung im Bereich der Bildenden und Angewandten Kunst. In der Regel werden sie in Form eines Wettbewerbs von öffentlichen oder privaten Stellen ausgeschrieben und für besondere künstlerische Leistungen vergeben. Kunstpreis Wasser Gebr. Glunz GmbH + Co. KG Der Kunstpreis Wasser wurde im Jahr 2007 von der Firma Gebr. Glunz – persönlich von Frau Julia Hartenstein – bundesweit ausgelobt. Gesucht wurden künstlerische Ausdrucksformen zum Thema Wasser aus den Bereichen Malerei, Design, Fotografie, Video, Multimedia, Bildhauerei und Installation. Es haben 657 Künstler*innen aus den Ländern Schweden, Schweiz, Niederlande und Deutschland daran teilgenommen und sich über 2000 Künstler*innen für den Wettbewerb interessiert. Eine Fachjury > Dr. Volker Probst vom Ernst Barlach Museum Güstrow, Franz Kraft vom Künstlerhaus Hamburg-Bergedorf, Victor Graf von Schwerin von der Agentur Communitcators und ich < hatten die beiden Preisträger ermittelt. Im Frühjahr 2008 wurden aus allen Einsendungen 100 ausgewählte Kunstwerke in der Galerie des Künstlerhauses HH-Bergedorf ausgestellt und zum Kauf angeboten.

Galerie Kids

Galerie Kids ist ein Projekt von den Großen für die Kleinen. In Grund-, Haupt- und Gesamtschulen wird der Kunstunterricht oft stiefmütterlich behandelt. Mein Ziel ist, in der Zusammenarbeit mit Privatunternehmen und den Medien, die Kreativität von Kindern zu fördern. Galerie Kids Auslobung durch den WSB Bergedorf und der Bergedorf Zeitung Mit einer Preisausschreibung wurden von 2007 bis 2013 Kinder und Schulklassen (1. bis 6. Klasse) dazu aufgerufen, Kunstwerke zu einem bestimmten Thema einzureichen. Ausgewählte Arbeiten wurden über 2 Wochen in einem Galerieraum – aufgehängt auf Augenhöhe der Kinder-  ausgestellt. Alles lief wie in einem Profi-Galeriebetrieb ab. Gleichzeitig zur Vernissage fand die Preisverleihung statt. Preisgelder waren z.B. 500 €  für die Schulklassen-Kasse, Museumsbesuche, Malblocks, Staffeln und Stifte von boesner gesponsert oder Kunst-Workshops von Profis. In den weiteren Jahren wurde das Konzept erweitert. Ein Jury wurde aus Kindern zusammengestellt und die Einführung zur Vernissage übernahmen auch die Kinder selbst.

Kunst im öffentlichen Raum

HH-Neuallermöhe-West Von November 2007 bis Ende Februar 2012 war ich als Kunstmanagerin und Jurymitglied bei KOKUS e.V.  für den Bereich Kunst tätig. In dieser Zeit habe ich die Ausschreibungen 6 bis 15 betreut und umgesetzt. KOKUS e.V. ist ein Zusammenschluss von Bauherren, die in HH-Neuallermöhe-West Wohnungen errichtet haben. Es entstand ein völlig neuer Stadtteil. Die Bauherren haben sich zum Ziel gesetzt, nicht nur Wohnungen zur Vermietung anzubieten, sondern auch durch vielfältige Aktivitäten die Attraktivität des Stadtteils zu erhöhen und das Wohlfühlen der Menschen im Stadtteil zu fördern. Dabei hat der Verein zwei Schwerpunkte: Kommunikation | Kunst. Informationen Link: http://kokus-allermoehe.de

Hiroyuki Masuyama

In seinen Arbeiten dokumentiert der Künstler Hiroyuki Masuyama eine visuelle Erinnerung der Zeit. Er setzt sich mit Raum, Zeit und Perspektiven auseinander. In Tokio begann er zunächst sein Kunststudium mit Malerei. Als er 1999 als Student an die Kunstakademie Düsseldorf kam und später zur Kunsthochschule für Medien in Köln wechselte, wählte er Video, Fotografie oder die Bildhauerei für seine Kunst. Bis heute entstanden große Fotoprojekte, die oft Jahre in Anspruch nahmen, so z.B. das Motiv Park: 1.4.1999-31.3.2000. Vom 1. April 1999 bis zum 31. März 2000, ging Masuyama  jeden Tag zur gleichen Tageszeit zu einem bestimmten Ort in den Hofgarten. Aus den resultierenden 360 Fotografien schuf er ein Panoramabild von einem einzigen Ort im Wandel der Jahreszeiten. Bei einem weiteren Fotoprojekt umrundete er in 40 Stunden die Erde und machte dabei alle 20 Sekunden ein Foto aus dem Flugzeugfenster. Daraus entstand ein Panoramabild von über 27 Metern Länge. Für seine Arbeit ‚Flowers‘ fotografierte er über mehrere Jahre eine Blumenwiese. In einer anderen Serie setzte er sich mit Klassikern der Kunstgeschichte auseinander: Im Frühjahr 2015 installierte …

Simone Karl

Die Erforschung der Beziehung von Objekten in unserer Gesellschaft. Die Arbeiten der Hamburger Künstlerin Simone Karl erforschen die Beziehung von Objekten einer Konsum- und Wegwerfgesellschaft zu Produzenten, Konsumenten, Menschen, Räumen und der Umwelt. Sie beschäftigt sich mit einer Religion des Plastiks, die künstliche Gegenstände zu maximal begehrenswerten Lustobjekten werden lässt und im nächsten Augenblick wegwirft. Der Überfluss an Plastik und die ständige Neuanschaffung haben eine Schicht an Müll und Weggeworfenem entstehen lassen, die – ähnlich einer stillen Parallelgesellschaft – immer mehr ins Blickfeld unserer Zeit rückt. Die Skulpturen, Installationen und Objekte von Simone Karl entwickeln sich aus den Spuren dieser Plastikgesellschaft. Sie emanzipieren sich und stehen dem Betrachter als raumgreifende Systeme in einem von ihren Erzeugern und einstigen Nutzern losgelösten Nachleben gegenüber. Ein unbelebter Gegenstand wird zu einem Organismus, dem etwas unangenehm Eigenständiges und Bewegliches anhaftet. Ein Zweitleben, losgelöst von Zweck und menschlichen Bedürfnissen entsteht und wird zu einem sich selbst reflektierendem System im Raum. Die Herkunft der verwendeten Objekte spielt dabei immer eine zentrale Rolle. Aufgewachsen in einer Familie aus traditionellen Handwerkern sind Material, Form und Zweck …