{"id":96,"date":"2022-07-23T08:50:07","date_gmt":"2022-07-23T08:50:07","guid":{"rendered":"https:\/\/petrabach.de\/?p=96"},"modified":"2024-09-16T06:43:34","modified_gmt":"2024-09-16T06:43:34","slug":"kunst-und-wirtshaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/petrabach.de\/?p=96","title":{"rendered":"Allianzen zwischen Kunst und Wirtschaft schlie\u00dfen."},"content":{"rendered":"<p>M\u00f6chten Sie Kunst in Ihre Unternehmenskultur f\u00fcr Ihre Mitarbeiter:innen, Kund:innen oder f\u00fcr Ihr Image integrieren, dann gibt es im Bereich der bildenden Kunst viele M\u00f6glichkeiten. Nachfolgend stelle ich Ihnen einige Beispiele vor:<\/p>\n<h2>Kunstpreis<\/h2>\n<p>Kunstpreise sind eine F\u00f6rderung im Bereich der Bildenden und Angewandten Kunst. In der Regel werden sie in Form eines Wettbewerbs\u00a0von \u00f6ffentlichen oder privaten Stellen ausgeschrieben und f\u00fcr besondere k\u00fcnstlerische Leistungen vergeben.<\/p>\n<p><b>Beispiel:<br \/>\n<\/b><b><\/b><b>Kunstpreis Wasser<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>Gebr. Glunz GmbH + Co. KG<\/b><\/p>\n<p>Der Kunstpreis Wasser wurde von der Firma <a href=\"https:\/\/www.glunz-immobilien.de\/\">Gebr. Glunz, Hamburg <\/a>\u2013 pers\u00f6nlich von Frau Julia Hartenstein \u2013 bundesweit ausgelobt.<\/p>\n<p>Gesucht wurden k\u00fcnstlerische Ausdrucksformen zum Thema Wasser aus den Bereichen Malerei, Design, Fotografie, Video, Multimedia, Bildhauerei und Installation.<\/p>\n<p>Es haben 657 K\u00fcnstler*innen aus den L\u00e4ndern Schweden, Schweiz, Niederlande und Deutschland daran teilgenommen und sich \u00fcber 2000 K\u00fcnstler*innen f\u00fcr den Wettbewerb interessiert.<\/p>\n<p>Eine Fachjury &gt; Dr. Volker Probst vom Ernst Barlach Museum G\u00fcstrow, Franz Kraft vom K\u00fcnstlerhaus Hamburg-Bergedorf, Victor Graf von Schwerin von der Agentur Communitcators und ich &lt; hatten die beiden Preistr\u00e4ger ermittelt.<\/p>\n<p>Im Fr\u00fchjahr 2008 wurden aus allen Einsendungen 100 ausgew\u00e4hlte Kunstwerke in der <a href=\"http:\/\/www.kuenstlerhaus-bergedorf.de\/\">Galerie des K\u00fcnstlerhauses HH-Bergedorf<\/a>\u00a0ausgestellt und zum Kauf angeboten.<\/p>\n<h2>Kunstpause<\/h2>\n<p>Kunst in den Lebens- oder Berufsalltag einf\u00fcgen, sodass alle Freude daran haben, war und ist immer meine Zielvorgabe. Dabei ist die Kommunikation das wichtigste Instrument, denn K\u00fcnstler, Angestellte, Projektleiter oder Direktoren und Vorst\u00e4nde sprechen alle v\u00f6llig unterschiedliche Sprachen. Zudem haben sie verschiedene Anforderungen und Herangehensweisen an ihr Privat- und Berufsleben.<\/p>\n<p><b>Beispiel:<br \/>\nHypoVereinsbank Hamburg-Bergedorf<\/b><\/p>\n<p>In Zusammenarbeit mit <a href=\"https:\/\/kokus-allermoehe.de\/\">KOKUS e.V.<\/a> wurden die Modelle von der Kunst im \u00f6ffentlichen Raum aus dem Stadtteil HH-Neuerallerm\u00f6he-West in Schaufenstern der Gesch\u00e4fte in der HH-Bergedorfer Innenstadt (Sachsentor) ausgestellt. Damit sollte das Ki\u00f6r-Projekt des Stadtteils den B\u00fcrgern n\u00e4her gebracht werden.<\/p>\n<p>In Kooperation mit mir als Kunstmanagerin von <a href=\"https:\/\/kokus-allermoehe.de\">KOKUS e.V.<\/a> hat die Filiale Bergedorf der HypoVereinsbank zu diesem Zeitpunkt f\u00fcr ihre Angestellten eine Kunstpause angeboten.<br \/>\nAn festgelegten Montagen konnten die Angestellten eine einst\u00fcndige Kunstpause einlegen, in der die Kunstwerke anhand der Modelle des Ki\u00f6r-Projekts von mir vorgestellt wurden.<\/p>\n<p><span style=\"color: #282828; font-size: 1.3125rem;\">Ausstellungen in den Gesch\u00e4ftsr\u00e4umen<\/span><\/p>\n<p>In Absprache mit den Unternehmen realisiere ich von Beginn an mit dem Aufbau, \u00fcber die Vernissage bis hin zum Abbau eine Kunstausstellung. W\u00e4hrend eines geladenen Get-togethers, \u00a0schauen sich die Angestellten die Kunstwerke an. Sp\u00e4ter wird f\u00fcr die Kunden zu der Vernissage geladen.<\/p>\n<p>Als freischaffende Kulturmanagerin hatte ich meine erste Ausstellung 1995 mit dem K\u00fcnstler Michael Irmer ( verstorben: 1996) im Foyer der Verlagsgruppe Handelsblatt. Zur Einf\u00fchrung hat der Schauspieler Hannes Hellmann den \u201eVortrag \u00fcber nichts\u201c von John Cage vorgetragen.<\/p>\n<p><b>Beispiel<br \/>\n<\/b><b>Roland Berger, Strategy Consultants, Frankfurt<\/b><\/p>\n<p>Von 2003 bis 2014 habe ich \u00a03 x im Jahr eine Ausstellung in den B\u00fcror\u00e4umen der Frankfurter Filiale ausgerichtet.<\/p>\n<p>Anstelle einer Vernissage wurden die Angestellten zu einer F\u00fchrung durch die Ausstellung und zum Gespr\u00e4ch mit den jeweiligen ausstellenden K\u00fcnstlern eingeladen. Ich gab eine Einf\u00fchrung \u00a0und stand bei den anschlie\u00dfenden Gespr\u00e4chen als Vermittlerin zur Verf\u00fcgung. Die Kunstwerke blieben anschlie\u00dfend f\u00fcr 3 Monate in den R\u00e4umen und wurden zudem zum Verkauf angeboten.<\/p>\n<h2>Von den Gro\u00dfen f\u00fcr die Kleinen<\/h2>\n<p>Galerie Kids ist ein Projekt von den Gro\u00dfen f\u00fcr die Kleinen.<\/p>\n<p>In Grund-, Haupt- und Gesamtschulen wird der Kunstunterricht oft stiefm\u00fctterlich behandelt. Mein Ziel ist, in der Zusammenarbeit mit Privatunternehmen und den Medien, die Kreativit\u00e4t von Kindern zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<p><b>Beispiel:<br \/>\n<\/b><b>Galerie Kids<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>mit dem WSB HH-Bergedorf und der\u00a0Bergedorf Zeitung<\/b><\/p>\n<p>Mit einer Preisausschreibung wurden von 2007 bis 2013 Kinder und Schulklassen (1. bis 6. Klasse) dazu aufgerufen, Kunstwerke zu einem bestimmten Thema einzureichen. Ausgew\u00e4hlte Arbeiten wurden \u00fcber 2 Wochen in einem Galerieraum \u2013 aufgeh\u00e4ngt auf Augenh\u00f6he der Kinder- \u00a0ausgestellt.<\/p>\n<p>Alles lief wie in einem Profi-Galeriebetrieb ab.\u00a0Gleichzeitig zur Vernissage fand die Preisverleihung statt. Preisgelder waren z.B. 500,\u2013 \u20ac \u00a0f\u00fcr die Schulklassen-Kasse, Museumsbesuche, Malblocks, Staffeln und Stifte von boesner gesponsert oder Kunst-Workshops von Profis.<\/p>\n<p>In den weiteren Jahren wurde das Konzept erweitert. Ein Jury wurde aus Kindern zusammengestellt und die Einf\u00fchrung zur Vernissage \u00fcbernahmen auch die Kinder selbst.<\/p>\n<h2>Kunst f\u00fcr den Wohn- und Arbeitsraum<\/h2>\n<p>Wenige exklusive Einrichtungsh\u00e4user haben die bildende Kunst f\u00fcr sich entdeckt. Zu den Designerm\u00f6beln gesellen sich oftmals belanglose Dekost\u00fccke.<\/p>\n<p>Warum nicht mit ortsans\u00e4ssigen K\u00fcnstler*innen zusammenarbeiten, die ihre Malerei, Skulpturen oder Objekte zu den Designerm\u00f6beln pr\u00e4sentieren d\u00fcrfen?<\/p>\n<p>In Hamburg haben wir dieses Experiment gewagt und alle waren sehr zufrieden mit dem Ergebnis: das Einrichtungshaus, die Innenarchitekten, die K\u00fcnstler und die Kunden.<\/p>\n<p><b>Beispiel:<br \/>\nZusammenarbeit mit Marks Einrichtungen Hamburg<\/b><\/p>\n<p>Gemeinsam mit dem ortsans\u00e4ssigen Verein <a href=\"https:\/\/petrabach.de\/?p=302\">SkulpturenLandschaft e.V.<\/a> habe ich bei<a href=\"https:\/\/www.marks-einrichtungen.de\/\"> Marks Einrichtungen<\/a>\u00a0 Kunstwerke (Malerei, Skulpturen und Objekte von den K\u00fcnstlern des Vereins) pr\u00e4sentiert und zum Kauf angeboten.<\/p>\n<p>Parallel bot ich F\u00fchrungen, Workshops und Beratungen f\u00fcr die Kundinnen und Kunden, f\u00fcr die Neukundenwerbung, f\u00fcr ans\u00e4ssige Wirtschaftsunternehmen sowie f\u00fcr die Verk\u00e4ufer*innen und Innenarchitekt(en)*innen des Hauses an. Die Unternehmensklientel interessierten sich eher f\u00fcr Kunst als Anlage. Die Kunden und Besucher wollten wissen, wie man professionelle Kunst von Laien-Kunst unterscheidet. Andere Besucher fanden wiederum Gefallen \u00a0am optimalen Zusammenspiel von Kunst und Wohnraum.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00f6chten Sie Kunst in Ihre Unternehmenskultur f\u00fcr Ihre Mitarbeiter:innen, Kund:innen oder f\u00fcr Ihr Image integrieren, dann gibt es im Bereich der bildenden Kunst viele M\u00f6glichkeiten. 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