Kategorie: KULTURMANAGEMENT

Ausstellungs- und Projektbegleitung

Über 25 Jahre Erfahrungen sprechen für sich.

Ich berate Kreative und Unternehmen bei der Realisierung von Kunst-Förderpreise, Wettbewerbe, Projekte und Ausstellungen. Bei der Umsetzung bin ich die Frau im Hintergrund und übernehme den planerischen Prozess, sowie die kaufmännischen, versicherungstechnischen und rechtlichen Aufgaben.

Allianzen zwischen Kunst und Wirtschaft.

Möchten Sie Kunst in Ihre Unternehmenskultur für Ihre Mitarbeiter:innen, Kund:innen oder für Ihr Image integrieren, dann gibt es im Bereich der bildenden Kunst viele Möglichkeiten. Nachfolgend stelle ich Ihnen einige Beispiele vor:

Kunstpreis

Kunstpreise sind eine Förderung im Bereich der Bildenden und Angewandten Kunst. In der Regel werden sie in Form eines Wettbewerbs von öffentlichen oder privaten Stellen ausgeschrieben und für besondere künstlerische Leistungen vergeben.

Beispiel:
Kunstpreis Wasser
Gebr. Glunz GmbH + Co. KG

Der Kunstpreis Wasser wurde von der Firma Gebr. Glunz, Hamburg – persönlich von Frau Julia Hartenstein – bundesweit ausgelobt.

Gesucht wurden künstlerische Ausdrucksformen zum Thema Wasser aus den Bereichen Malerei, Design, Fotografie, Video, Multimedia, Bildhauerei und Installation.

Es haben 657 Künstler*innen aus den Ländern Schweden, Schweiz, Niederlande und Deutschland daran teilgenommen und sich über 2000 Künstler*innen für den Wettbewerb interessiert.

Eine Fachjury > Dr. Volker Probst vom Ernst Barlach Museum Güstrow, Franz Kraft vom Künstlerhaus Hamburg-Bergedorf, Victor Graf von Schwerin von der Agentur Communitcators und ich < hatten die beiden Preisträger ermittelt.

Im Frühjahr 2008 wurden aus allen Einsendungen 100 ausgewählte Kunstwerke in der Galerie des Künstlerhauses HH-Bergedorf ausgestellt und zum Kauf angeboten.

Kunstpause

Kunst in den Lebens- oder Berufsalltag einfügen, sodass alle Freude daran haben, war und ist immer meine Zielvorgabe. Dabei ist die Kommunikation das wichtigste Instrument, denn Künstler, Angestellte, Projektleiter oder Direktoren und Vorstände sprechen alle völlig unterschiedliche Sprachen. Zudem haben sie verschiedene Anforderungen und Herangehensweisen an ihr Privat- und Berufsleben.

Beispiel:
HypoVereinsbank Hamburg-Bergedorf

In Zusammenarbeit mit KOKUS e.V. wurden die Modelle von der Kunst im öffentlichen Raum aus dem Stadtteil HH-Neuerallermöhe-West in Schaufenstern der Geschäfte in der HH-Bergedorfer Innenstadt (Sachsentor) ausgestellt. Damit sollte das Kiör-Projekt des Stadtteils den Bürgern näher gebracht werden.

In Kooperation mit mir als Kunstmanagerin von KOKUS e.V. hat die Filiale Bergedorf der HypoVereinsbank zu diesem Zeitpunkt für ihre Angestellten eine Kunstpause angeboten.
An festgelegten Montagen konnten die Angestellten eine einstündige Kunstpause einlegen, in der die Kunstwerke anhand der Modelle des Kiör-Projekts von mir vorgestellt wurden.

Ausstellungen in den Geschäftsräumen

In Absprache mit den Unternehmen realisiere von Beginn an mit dem Aufbau, über die Vernissage bis hin zum Abbau eine Kunstausstellung. Während eines geladenen Get-togethers,  schauen sich die Angestellten die Kunstwerke an. Später wird für die Kunden zu der Vernissage geladen.

Als freischaffende Kulturmanagerin hatte ich meine erste Ausstellung 1995 mit dem Künstler Michael Irmer ( verstorben: 1996) im Foyer der Verlagsgruppe Handelsblatt. Zur Einführung hat der Schauspieler Hannes Hellmann den „Vortrag über nichts“ von John Cage vorgetragen.

Beispiel
Roland Berger, Strategy Consultants, Frankfurt

Von 2003 bis 2014 habe ich  3 x im Jahr eine Ausstellung in den Büroräumen der Frankfurter Filiale ausgerichtet.

Anstelle einer Vernissage wurden die Angestellten zu einer Führung durch die Ausstellung und zum Gespräch mit den jeweiligen ausstellenden Künstlern eingeladen. Ich gab eine Einführung  und stand bei den anschließenden Gesprächen als Vermittlerin zur Verfügung. Die Kunstwerke blieben anschließend für 3 Monate in den Räumen und wurden zudem zum Verkauf angeboten.

Von den Großen für die Kleinen

Galerie Kids ist ein Projekt von den Großen für die Kleinen.

In Grund-, Haupt- und Gesamtschulen wird der Kunstunterricht oft stiefmütterlich behandelt. Mein Ziel ist, in der Zusammenarbeit mit Privatunternehmen und den Medien, die Kreativität von Kindern zu fördern.

Beispiel:
Galerie Kids
mit dem WSB HH-Bergedorf und der Bergedorf Zeitung

Mit einer Preisausschreibung wurden von 2007 bis 2013 Kinder und Schulklassen (1. bis 6. Klasse) dazu aufgerufen, Kunstwerke zu einem bestimmten Thema einzureichen. Ausgewählte Arbeiten wurden über 2 Wochen in einem Galerieraum – aufgehängt auf Augenhöhe der Kinder-  ausgestellt.

Alles lief wie in einem Profi-Galeriebetrieb ab. Gleichzeitig zur Vernissage fand die Preisverleihung statt. Preisgelder waren z.B. 500,– €  für die Schulklassen-Kasse, Museumsbesuche, Malblocks, Staffeln und Stifte von boesner gesponsert oder Kunst-Workshops von Profis.

In den weiteren Jahren wurde das Konzept erweitert. Ein Jury wurde aus Kindern zusammengestellt und die Einführung zur Vernissage übernahmen auch die Kinder selbst.

Kunst für den Wohn- und Arbeitsraum

Wenige exklusive Einrichtungshäuser haben die bildende Kunst für sich entdeckt. Zu den Designermöbeln gesellen sich oftmals belanglose Dekostücke.

Warum nicht mit ortsansässigen Künstler*innen zusammenarbeiten, die ihre Malerei, Skulpturen oder Objekte zu den Designermöbeln präsentieren dürfen?

In Hamburg haben wir dieses Experiment gewagt und alle waren sehr zufrieden mit dem Ergebnis: das Einrichtungshaus, die Innenarchitekten, die Künstler und die Kunden.

Beispiel:
Zusammenarbeit mit Marks Einrichtungen Hamburg

Gemeinsam mit dem ortsansässigen Verein SkulpturenLandschaft e.V. habe ich bei Marks Einrichtungen  Kunstwerke (Malerei, Skulpturen und Objekte von den Künstlern des Vereins) präsentiert und zum Kauf angeboten.

Parallel bot ich Führungen, Workshops und Beratungen für die Kundinnen und Kunden, für die Neukundenwerbung, für ansässige Wirtschaftsunternehmen sowie für die Verkäufer*innen und Innenarchitekt(en)*innen des Hauses an. Die Unternehmensklientel interessierten sich eher für Kunst als Anlage. Die Kunden und Besucher wollten wissen, wie man professionelle Kunst von Laien-Kunst unterscheidet. Andere Besucher fanden wiederum Gefallen  am optimalen Zusammenspiel von Kunst und Wohnraum.