Alle Artikel von Petra

Kunst | Pause :-)

Kunstpause

Kunst in den Lebens- oder Berufsalltag einfügen, sodass alle Freude daran haben, war und ist immer meine Zielvorgabe. Dabei ist die Kommunikation das wichtigste Instrument, denn Künstler, Angestellte, Projektleiter oder Direktoren und Vorstände sprechen alle völlig unterschiedliche Sprachen. Zudem haben sie verschiedene Anforderungen und Herangehensweisen an ihr Privat- und Berufsleben.

Beispiel:
HypoVereinsbank Hamburg-Bergedorf

In Zusammenarbeit mit KOKUS e.V. wurden die Modelle von der Kunst im öffentlichen Raum aus dem Stadtteil HH-Neuerallermöhe-West in Schaufenstern der Geschäfte in der HH-Bergedorfer Innenstadt (Sachsentor) ausgestellt. Damit sollte das Kiör-Projekt des Stadtteils den Bürgern näher gebracht werden.

In Kooperation mit mir als Kunstmanagerin von KOKUS e.V. hat die Filiale Bergedorf der HypoVereinsbank zu diesem Zeitpunkt für ihre Angestellten eine Kunstpause angeboten.
An festgelegten Montagen konnten die Angestellten eine einstündige Kunstpause einlegen, in der die Kunstwerke anhand der Modelle des Kiör-Projekts von mir vorgestellt wurden.

© Atelier in Carrara | Petra

Galerie Kids

… von den Großen für die Kleinen.

Galerie Kids ist ein Projekt von den Großen für die Kleinen.

In Grund-, Haupt- und Gesamtschulen wird der Kunstunterricht oft stiefmütterlich behandelt. Mein Ziel ist, in der Zusammenarbeit mit Privatunternehmen und den Medien, die Kreativität von Kindern zu fördern.

Beispiel:
Galerie Kids
mit dem WSB HH-Bergedorf und der Bergedorf Zeitung

Mit einer Preisausschreibung wurden von 2007 bis 2013 Kinder und Schulklassen (1. bis 6. Klasse) dazu aufgerufen, Kunstwerke zu einem bestimmten Thema einzureichen. Ausgewählte Arbeiten wurden über 2 Wochen in einem Galerieraum – aufgehängt auf Augenhöhe der Kinder-  ausgestellt.

Alles lief wie in einem Profi-Galeriebetrieb ab. Gleichzeitig zur Vernissage fand die Preisverleihung statt. Preisgelder waren z.B. 500,– €  für die Schulklassen-Kasse, Museumsbesuche, Malblocks, Staffeln und Stifte von boesner gesponsert oder Kunst-Workshops von Profis.

In den weiteren Jahren wurde das Konzept erweitert. Ein Jury wurde aus Kindern zusammengestellt und die Einführung zur Vernissage übernahmen auch die Kinder selbst.

Vortrag

Vortrag: Frauenpower | Düsseldorfer Künstlerinnen

Ist die moderne Kunst immer noch ein alter Herrenclub,

 

wie es einst in dem Magazin Emma festgestellt wurde?

Oder sind wir im 21. Jahrhundert angekommen?  Ich denke schon.
Seit 1921 dürfen Frauen in Deutschland wählen. Welchen Weg Künstlerinnen – der Fokus liegt auf den Düsseldorfer Künstlerinnen –  die Künstlerinnen bis heute gegangen sind, darüber berichte ich in meinem Vortrag.

Der Vortrag besteht aus zwei Teilen:
Teil 1| Die Situation der Künstlerinnen von 1921 bis heute.
Teil 2 | Vorstellung von Düsseldorfer Künstlerinnen

Dauer:
20 bis 30 Minuten

Präsentation:
Kenyote

Präsentation | Equipment vor Ort:
Beamer | Leinwand oder andere Projektionsfläche

Honorar:
per Anfrage

 

 

Vortrag | Soroptimist International Club Düsseldorf Pempelfort

Ist die moderne Kunst immer noch ein alter Herrenclub,

 

wie es einst in dem Magazin Emma festgestellt wurde?

Oder sind wir im 21. Jahrhundert angekommen?  Ich denke schon!
Seit 1921 dürfen Frauen in Deutschland wählen. Welchen Weg Künstlerinnen – der Fokus liegt auf den Düsseldorfer Künstlerinnen –  bis heute gegangen sind, darüber sprach ich

am 14. Mai 2024 bei dem Soroptimist International Club Düsseldorf Pempelfort im Industrieclub.

Der Club:
Soroptimist International ist die weltweit größte Service-Organsiation berufstätiger Frauen. Soroptimist International engagiert sich durch das weltweite Netzwerk der Mitglieder und durch internationale Partnerschaften für Menschenrechte, weltweiten Frieden, verantwortliches Handeln, Vielfalt und Freundschaft und ehrenamtliche Arbeit.

Mehr dazu unter: https://www.soroptimist.de/wer-wir-sind

Label für Kunst- und Ausstellungskonzepte

MK21 | LABEL FÜR KUNST- UND AUSSTELLUNGSKONZEPTE
war von 2004 bis 2010 die Überschrift der SkulpturenLandschaft, meiner Tätigkeit als Kulturlotsin und Kunstmanagerin in Hamburg.

Als Kulturlotsin und Kunstmanagerin habe ich Unternehmen im Bereich der Förderung von Kunst-und Kulturprojekten beraten:

>> Allianzen zwischen Kunst und Wirtschaft schließen

Die SkulpturenLandschaft war ein recht großes Projekt.
Darin waren sowohl die Lokalpolitik, die Bergedorfer Zeitung  und ansässige Unternehmen involviert.

Einblicke in das Projekt SkulpturenLandschaft 2004 – 2011:

Am Sonntag, 6. September 2003 feierte die SkulpturenLandschaft ihre erste Eröffnung auf 6 Hektar Wiesenfläche in Hamburg-Reitbrook.

Neueröffnung: 26. September 2004:
Die SkulpturenLandschaft zog als “Kunst im öffentlichen Raum” in den Rathauspark Hamburg-Bergedorf.

Skulpturen, Plastiken, Objekte, Installationen und Land-Art stehen im Kontext mit dem Lebensraum und Alltag des Menschen.

Die Zielsetzung war, zeitgenössische Kunst im öffentlichen Lebensraum des Bürgers dar- und auszustellen. Durch die Ortswahl für unsere Kunstprojekte schaffen wir Momente der Begegnung: „Mensch : Kunst“, die nicht in der abgeschlossenen Atmosphäre an bekannten Kunstorten (Museen und Galerien) stattfinden. Der Betrachter findet ihm bekannte Ecken, Plätze, Waldstücke und Landschaften verändert vor.

Wenn Kunst in dem Raum platziert wird, in dem sich der Bürger alltäglich bewegt, wird das Überschreiten von Grenzen unnötig. Es muss keine Hemmschwelle wie beispielsweise das Betreten einer Galerie überwunden werden. Dadurch kann man als Betrachter teilnehmen, muss es aber nicht. Der öffentliche Raum bietet genug Raum für beides.“   (Petra Bach)

 

2007 ist der Güterbahnhof Bergedorf als Standort neu hinzugekommen.

Während des Bildhauersymposiums vom 24. Juni bis 8. Juli 2007, welches auf dem Gelände des alten Güterbahnhofs stattgefunden hat, wurden fünf neue Skulpturen geschaffen. Sie befinden sich bis heute auf diesem Gelände, worauf bereits ein Neubaugebiet entstanden ist.

Mehr als 35 Skulpturen und Installationen von 21 zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern aus Deutschland, Österreich, Italien und Japan hatte die SkulpturenLandschaft im öffentlichen Raum  von HH-Bergedorf ausgestellt.

 

Presse | sehr kleine Auswahl:

Eins! Zwei! Drei Führungen durch Düsseldorf.

Wir sind Kunststadt! Wie oft haben wir das schon gehört, gelesen oder selbst gesagt. Im Grunde ist das auch berechtigt. Wir haben eine tolle Galerie- und Museumsszene, eine in Europa anerkannte / bekannte und beliebte Kunstakademie. Darüber hinaus werden viele namhafte Künstler:innen mit der Kunstakademie oder mit unserer Stadt in Verbindung gebracht.

Die zahlreichen Büsten, Denkmäler oder Skulpturen sind seit Jahrzehnte fester Bestandteil der Stadt. Selten findet man im öffentlichen Raum neue künstlerische Impulse.

Wenn man sich  jedoch auf den Weg macht, das Herz und die Augen für unsere Kunst im öffentlichen Raum öffnet – so war es zumindest bei mir – ist man oftmals sehr überrascht, was es alles Tolles und Interessantes zu entdecken gibt.

Jede Kunstsafari ist eine spannende Reise zu der Geschichte unserer Stadt, denn die Kunst und Düsseldorf haben eine sehr untrennbare  Verbindung zueinander.

 

Öffentliche Standard-Touren von März bis Oktober:

> KS01 | Fluxus bis Punk, die Ratinger Straße
> KS02 | Kunst, Kult und Tradition: Unsere Düsseldorfer Altstadt
> KS03 | Kunstwerke rund um den Ehrenhof

Individuelle Touren auf Anfrage: Jederzeit gerne!

Alle weiteren Infos unter: kunstsafari.com

 

Atelier: Besuche | Supper Clubs | Ausstellungen

Arbeitsräume von Künstler(n)*innen sind sehr private Orte, von denen eine besondere Atmosphäre ausgeht.

Ich besuche mit Interessierten abseits der schönen und hippen Kunst- und Galeriewelt, Ateliers von Künstler:innen vor Ort.

Gemeinsam veranstalte ich mit Künstler*innen Atelier Supper-Clubs oder Ausstellungen.

 

livingARTroom

Während der Coronazeit habe ich meinen Wohnraum als Ausstellungsraum umfunktioniert und darin Arbeiten von Künstler:innen präsentiert. Es war eine schöne Ausstellungszeit, mit tollen, rücksichtsvollen und an die Regeln haltenden Besucher:innen.

Leider hat ein Wasserschaden Anfang April 2022  diese wunderbare kleine Ausstellungsreihe spontan beendet.

Ausstellungen:

 
Papierarbeiten von Yuri Yamaoki, Japan


ART AT HOME Projekt mit Hiroyuki Masuyama, Düsseldorf | Japan


Collagen von Simone Karl, Hamburg


Foto und Collage von Kroko: Jutta Konjer Manfred Kroboth, Hamburg

HH-Neuallermöhe-West

In meiner Zeit in Hamburg habe ich mit Norbert Jäger am 6. September 2003 die SkulpturenLandschaft mit 35 Skulpturen ins Leben gerufen. Von November 2007 bis Ende Februar 2012 war ich als Kunstmanagerin und Jurymitglied bei KOKUS e.V.  für den Bereich Kunst tätig. In dieser Zeit habe ich die Ausschreibungen 6 bis 15 betreut und umgesetzt.

HH-Neuallermöhe-West

KOKUS e.V. ist ein Zusammenschluss von Bauherren, die in HH-Neuallermöhe-West Wohnungen errichtet haben. Es entstand ein völlig neuer Stadtteil. Die Bauherren haben sich zum Ziel gesetzt, nicht nur Wohnungen zur Vermietung anzubieten, sondern auch durch vielfältige Aktivitäten die Attraktivität des Stadtteils zu erhöhen und das Wohlfühlen der Menschen im Stadtteil zu fördern. Dabei hat der Verein zwei Schwerpunkte:

Kommunikation | Kunst.

Info
https://kokus-allermoehe.de/kunst/

Freigeister- | (Rhein)bahn

 

Freigeisterbahn von Johannes Battista Ludwig, 2016

Seit dem 20. Oktober 2016 fährt die Freigeisterbahn durch Düsseldorf. Sie wurde von dem Künstler Johannes Baptista Ludwig gestaltet. 

„Sie scheinen gut in Düsseldorf zu gedeihen, und das seit vielen Generationen: wache Köpfe, freie Geister und spitze Zungen. Manche weltbekannt, andere in Düsseldorf feste Größen, vielleicht jenseits der Stadtgrenzen unbekannt und manche auch fast vergessen. Einer bezahlte mit seinem Leben für den Mut, frech zu sein und seine Meinung nicht herunterzuschlucken. Sein Spott traf Missstände und noch viel Schlimmeres.

Bemerkenswert ist die Vielzahl und die Kontinuität über die Jahrhunderte, mit der sich diese freien Köpfe an die Stadt Düsseldorf binden oder sich hier schlicht verorten lassen. Hier scheint es einen besonders guten Nährboden für kritische Köpfe zu geben.

Und sie tun uns gut: Freigeister, die klar, pointiert und gerne auch einmal schonungslos die Dinge aufs Korn nehmen und öffentlich an den Pranger stellen. Dinge, die wohl manchen von uns auffallen und bisweilen ebenfalls ärgern. 

Schön, dass unsere freien Geister den Mund aufmachen und uns allen zeigen: 

Seht, auch Ihr müsst nicht schweigen! Auf dieser Bahn zeigen wir einige von ihnen – und alle haben etwas mit Düsseldorf zu tun.“ (Georg Th. Schumacher, Rheinbahn AG)