Autor: Petra

AAB VISIT

Gesellschaft gestalten durch den Dialog zwischen Kunst und Wirtschaft. Unaufgeräumt. Authentisch. Weg von dem schönen, ästhetischen Kunstmarkt und der hippen Galeriewelt führen wir mit dem Projekt  AAB ® VISIT regionale Wirtschaftsunternehmen in die Ateliers der Künstler vor Ort. Diese Arbeitsräume sind sehr private Orte, von denen eine besondere Atmosphäre ausgeht.  Zielsetzung Kunst und Wirtschaft – zwei in sich geschlossene Wertesysteme, die verschiedener nicht sein können.  Selten betreten Wirtschaftsleute den geschlossenen Markt der Kunst. Fast nie betreten Künstler den geschlossenen Markt des Wirtschafts- und Finanzwesens. Zu groß ist das fehlende Interesse füreinander. Zu groß sind die Sprachbarrieren. Zu verschieden deren persönliche und gesellschaftliche Ziele. Frei nach dem Motto „Anzug trifft Blaumann“ sollen sich unsere Atelierbesuche zu einem gesellschaftlichen Treffpunkt entwickeln, der Kunst und Wirtschaft in privater Atmosphäre auf Augenhöhe miteinander ins Gespräch bringt.  Sie sind für einen geladenen Kreis konzipiert. Diese Ausrichtung wählen wir bewusst, um der bildenden Kunst im Dialog mit der Wirtschaft zu einer eigenständigen Wertigkeit zu verhelfen.  Kontakt halten – im Dialog bleiben. Eine spätere Gegeneinladung von Wirtschaftsunternehmen an die Künstler ist ein gewünschtes Ziel.

Mai 2021: Der Spendenlauf.

Am 04. Mai 2011 hatte ich meine erste Gehirn OP, nachdem die Ärzte zwei Wochen vorher ein ca. 10 Jahre lang gewachsenes Meningeom am Stammhirn festgestellt hatten. Bereits nach der OP auf der Intensivstation wurde mir gesagt, dass ich wahrscheinlich nie mehr laufen kann. 8 Jahre später beschloss ich für den New Yorker Marathon am 07. November 2021 zu trainieren. Mit 10 km („Für jedes Lebensjahr einen Kilometer!“) wollte ich daran teilnehmen. Wie so oft bei großen Plänen hat das Leben etwas anderes vor als wir: 2020 kam Corona und durchkreuzte alle Marathon-Pläne. Daher rief ich mit meinem ganz persönlichen virtuellen Lauf  vom 2. Mai. – 9. Mai 2021 Freund(e)*innen dazu auf, gemeinsam mit mir zu laufen und jeden gelaufenen oder gefahrenen Kilometer an die Deutsche Hirntumorhilfe zu spenden. Danke … Adina (D) 19, Carla (D) 55, Claudia (MS) 15, Conny (E) 9, Dörte (D) 19, Doro (MG) 7, Gabi (D) 20, Gerd (DU) 11, Helga (D) 50, Ingrid (D) 60 / 100, Iris (D) 38, Julia (D) 24, Katrin (NE) 30, Olaf (D) 60, Ralf …

Das Projekt.

FUCK IT – I’M ALIVE! Ein Fotoprojekt über innere Kraft und das (Über-)leben mit Brustkrebs. In Deutschland erkranken jedes Jahr ca.70.000 Frauen und Männer an Brustkrebs. Wie der Diagnose begegnen und damit umgehen? So individuell, wie die Erkrankung, so verschieden sind die betroffenen Menschen, so persönlich ist ihr Weg und der Umgang damit. Anfang 2018 erkrankte Marjorieth Sanmartin an Brustkrebs. Chemotherapie, Bestrahlung und Mastektomie hatte sie gezeichnet. Die Ästhetik des Kampfes zu dokumentieren war im Januar 2019 das Ziel der Fotografin Iris Edinger. Gemeinsam mit dem Gestalter und Fotoassistenten Jazek Poralla gründeten sie 2019 das Künstlerkollektiv FUCK IT – I’M ALIVE! Sie möchten mit der Foto- und Interview-Serie Tabus aufbrechen und den ProtagonistInnen die Möglichkeit geben, ihre Geschichte zu erzählen und sich vor der Kamera neu zu finden. „Schönheit trotz der Zerstörung. Die Narben und Marker sind nicht als Bild der Entwürdigung und des Kontrollverlustes zu sehen, sondern als Errungenschaften, die nicht versteckt werden müssen – die Ästhetik des Widerstands gegen die zerstörende Kraft des Krebses“, so die Fotografin. Informationen Um diese Vision realisieren zu …