Alle Artikel von Petra

Galerie Kids

… von den Großen für die Kleinen.

Galerie Kids ist ein Projekt von den Großen für die Kleinen.

In Grund-, Haupt- und Gesamtschulen wird der Kunstunterricht oft stiefmütterlich behandelt. Mein Ziel ist, in der Zusammenarbeit mit Privatunternehmen und den Medien, die Kreativität von Kindern zu fördern.

Beispiel:
Galerie Kids
mit dem WSB HH-Bergedorf und der Bergedorf Zeitung

Mit einer Preisausschreibung wurden von 2007 bis 2013 Kinder und Schulklassen (1. bis 6. Klasse) dazu aufgerufen, Kunstwerke zu einem bestimmten Thema einzureichen. Ausgewählte Arbeiten wurden über 2 Wochen in einem Galerieraum – aufgehängt auf Augenhöhe der Kinder-  ausgestellt.

Alles lief wie in einem Profi-Galeriebetrieb ab. Gleichzeitig zur Vernissage fand die Preisverleihung statt. Preisgelder waren z.B. 500,– €  für die Schulklassen-Kasse, Museumsbesuche, Malblocks, Staffeln und Stifte von boesner gesponsert oder Kunst-Workshops von Profis.

In den weiteren Jahren wurde das Konzept erweitert. Ein Jury wurde aus Kindern zusammengestellt und die Einführung zur Vernissage übernahmen auch die Kinder selbst.

Vortrag

Vortrag: Frauenpower | Düsseldorfer Künstlerinnen

Ist die moderne Kunst immer noch ein alter Herrenclub,

 

wie es einst in dem Magazin Emma festgestellt wurde?

Oder sind wir im 21. Jahrhundert angekommen?  Ich denke schon.
Seit 1921 dürfen Frauen in Deutschland wählen. Welchen Weg Künstlerinnen – der Fokus liegt auf den Düsseldorfer Künstlerinnen –  die Künstlerinnen bis heute gegangen sind, darüber berichte ich in meinem Vortrag.

Der Vortrag besteht aus zwei Teilen:
Teil 1| Die Situation der Künstlerinnen von 1921 bis heute.
Teil 2 | Vorstellung von Düsseldorfer Künstlerinnen

Dauer:
20 bis 30 Minuten

Präsentation:
Kenyote

Präsentation | Equipment vor Ort:
Beamer | Leinwand oder andere Projektionsfläche

Honorar:
per Anfrage

 

 

Vortrag | Soroptimist International Club Düsseldorf Pempelfort

Ist die moderne Kunst immer noch ein alter Herrenclub,

 

wie es einst in dem Magazin Emma festgestellt wurde?

Oder sind wir im 21. Jahrhundert angekommen?  Ich denke schon!
Seit 1921 dürfen Frauen in Deutschland wählen. Welchen Weg Künstlerinnen – der Fokus liegt auf den Düsseldorfer Künstlerinnen –  bis heute gegangen sind, darüber sprach ich

am 14. Mai 2024 bei dem Soroptimist International Club Düsseldorf Pempelfort im Industrieclub.

Der Club:
Soroptimist International ist die weltweit größte Service-Organsiation berufstätiger Frauen. Soroptimist International engagiert sich durch das weltweite Netzwerk der Mitglieder und durch internationale Partnerschaften für Menschenrechte, weltweiten Frieden, verantwortliches Handeln, Vielfalt und Freundschaft und ehrenamtliche Arbeit.

Mehr dazu unter: https://www.soroptimist.de/wer-wir-sind

Label für Kunst- und Ausstellungskonzepte

MK21 | LABEL FÜR KUNST- UND AUSSTELLUNGSKONZEPTE
war von 2004 bis 2010 die Überschrift der SkulpturenLandschaft, meiner Tätigkeit als Kulturlotsin und Kunstmanagerin in Hamburg.

Als Kulturlotsin und Kunstmanagerin habe ich Unternehmen im Bereich der Förderung von Kunst-und Kulturprojekten beraten:

>> Allianzen zwischen Kunst und Wirtschaft schließen

Die SkulpturenLandschaft war ein recht großes Projekt.
Darin waren sowohl die Lokalpolitik, die Bergedorfer Zeitung  und ansässige Unternehmen involviert.

Einblicke in das Projekt SkulpturenLandschaft 2004 – 2011:

Am Sonntag, 6. September 2003 feierte die SkulpturenLandschaft ihre erste Eröffnung auf 6 Hektar Wiesenfläche in Hamburg-Reitbrook.

Neueröffnung: 26. September 2004:
Die SkulpturenLandschaft zog als “Kunst im öffentlichen Raum” in den Rathauspark Hamburg-Bergedorf.

Skulpturen, Plastiken, Objekte, Installationen und Land-Art stehen im Kontext mit dem Lebensraum und Alltag des Menschen.

Die Zielsetzung war, zeitgenössische Kunst im öffentlichen Lebensraum des Bürgers dar- und auszustellen. Durch die Ortswahl für unsere Kunstprojekte schaffen wir Momente der Begegnung: „Mensch : Kunst“, die nicht in der abgeschlossenen Atmosphäre an bekannten Kunstorten (Museen und Galerien) stattfinden. Der Betrachter findet ihm bekannte Ecken, Plätze, Waldstücke und Landschaften verändert vor.

Wenn Kunst in dem Raum platziert wird, in dem sich der Bürger alltäglich bewegt, wird das Überschreiten von Grenzen unnötig. Es muss keine Hemmschwelle wie beispielsweise das Betreten einer Galerie überwunden werden. Dadurch kann man als Betrachter teilnehmen, muss es aber nicht. Der öffentliche Raum bietet genug Raum für beides.“   (Petra Bach)

 

2007 ist der Güterbahnhof Bergedorf als Standort neu hinzugekommen.

Während des Bildhauersymposiums vom 24. Juni bis 8. Juli 2007, welches auf dem Gelände des alten Güterbahnhofs stattgefunden hat, wurden fünf neue Skulpturen geschaffen. Sie befinden sich bis heute auf diesem Gelände, worauf bereits ein Neubaugebiet entstanden ist.

Mehr als 35 Skulpturen und Installationen von 21 zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern aus Deutschland, Österreich, Italien und Japan hatte die SkulpturenLandschaft im öffentlichen Raum  von HH-Bergedorf ausgestellt.

 

Presse | sehr kleine Auswahl:

Eins! Zwei! Drei Führungen durch Düsseldorf.

Wir sind Kunststadt! Wie oft haben wir das schon gehört, gelesen oder selbst gesagt. Im Grunde ist das auch berechtigt. Wir haben eine tolle Galerie- und Museumsszene, eine in Europa anerkannte / bekannte und beliebte Kunstakademie. Darüber hinaus werden viele namhafte Künstler:innen mit der Kunstakademie oder mit unserer Stadt in Verbindung gebracht.

Die zahlreichen Büsten, Denkmäler oder Skulpturen sind seit Jahrzehnte fester Bestandteil der Stadt. Selten findet man im öffentlichen Raum neue künstlerische Impulse.

Wenn man sich  jedoch auf den Weg macht, das Herz und die Augen für unsere Kunst im öffentlichen Raum öffnet – so war es zumindest bei mir – ist man oftmals sehr überrascht, was es alles Tolles und Interessantes zu entdecken gibt.

Jede Kunstsafari ist eine spannende Reise zu der Geschichte unserer Stadt, denn die Kunst und Düsseldorf haben eine sehr untrennbare  Verbindung zueinander.

 

Öffentliche Standard-Touren von März bis Oktober:

> KS01 | Fluxus bis Punk, die Ratinger Straße
> KS02 | Kunst, Kult und Tradition: Unsere Düsseldorfer Altstadt
> KS03 | Kunstwerke rund um den Ehrenhof

Individuelle Touren auf Anfrage: Jederzeit gerne!

Alle weiteren Infos unter: kunstsafari.com

 

Atelier: Besuche | Supper Clubs | Ausstellungen

Arbeitsräume von Künstler(n)*innen sind sehr private Orte, von denen eine besondere Atmosphäre ausgeht.

Ich besuche mit Interessierten abseits der schönen und hippen Kunst- und Galeriewelt, Ateliers von Künstler:innen vor Ort.

Gemeinsam veranstalte ich mit Künstler*innen Atelier Supper-Clubs oder Ausstellungen.

 

livingARTroom

Während der Coronazeit habe ich meinen Wohnraum als Ausstellungsraum umfunktioniert und darin Arbeiten von Künstler:innen präsentiert. Es war eine schöne Ausstellungszeit, mit tollen, rücksichtsvollen und an die Regeln haltenden Besucher:innen.

Leider hat ein Wasserschaden Anfang April 2022  diese wunderbare kleine Ausstellungsreihe spontan beendet.

Ausstellungen:

 
Papierarbeiten von Yuri Yamaoki, Japan


ART AT HOME Projekt mit Hiroyuki Masuyama, Düsseldorf | Japan


Collagen von Simone Karl, Hamburg


Foto und Collage von Kroko: Jutta Konjer Manfred Kroboth, Hamburg

HH-Neuallermöhe-West

In meiner Zeit in Hamburg habe ich mit Norbert Jäger am 6. September 2003 die SkulpturenLandschaft mit 35 Skulpturen ins Leben gerufen. Von November 2007 bis Ende Februar 2012 war ich als Kunstmanagerin und Jurymitglied bei KOKUS e.V.  für den Bereich Kunst tätig. In dieser Zeit habe ich die Ausschreibungen 6 bis 15 betreut und umgesetzt.

HH-Neuallermöhe-West

KOKUS e.V. ist ein Zusammenschluss von Bauherren, die in HH-Neuallermöhe-West Wohnungen errichtet haben. Es entstand ein völlig neuer Stadtteil. Die Bauherren haben sich zum Ziel gesetzt, nicht nur Wohnungen zur Vermietung anzubieten, sondern auch durch vielfältige Aktivitäten die Attraktivität des Stadtteils zu erhöhen und das Wohlfühlen der Menschen im Stadtteil zu fördern. Dabei hat der Verein zwei Schwerpunkte:

Kommunikation | Kunst.

Info
http://kokus-allermoehe.de

Freigeister- | (Rhein)bahn

 

Freigeisterbahn von Johannes Battista Ludwig, 2016

Seit dem 20. Oktober 2016 fährt die Freigeisterbahn durch Düsseldorf. Sie wurde von dem Künstler Johannes Baptista Ludwig gestaltet. 

„Sie scheinen gut in Düsseldorf zu gedeihen, und das seit vielen Generationen: wache Köpfe, freie Geister und spitze Zungen. Manche weltbekannt, andere in Düsseldorf feste Größen, vielleicht jenseits der Stadtgrenzen unbekannt und manche auch fast vergessen. Einer bezahlte mit seinem Leben für den Mut, frech zu sein und seine Meinung nicht herunterzuschlucken. Sein Spott traf Missstände und noch viel Schlimmeres.

Bemerkenswert ist die Vielzahl und die Kontinuität über die Jahrhunderte, mit der sich diese freien Köpfe an die Stadt Düsseldorf binden oder sich hier schlicht verorten lassen. Hier scheint es einen besonders guten Nährboden für kritische Köpfe zu geben.

Und sie tun uns gut: Freigeister, die klar, pointiert und gerne auch einmal schonungslos die Dinge aufs Korn nehmen und öffentlich an den Pranger stellen. Dinge, die wohl manchen von uns auffallen und bisweilen ebenfalls ärgern. 

Schön, dass unsere freien Geister den Mund aufmachen und uns allen zeigen: 

Seht, auch Ihr müsst nicht schweigen! Auf dieser Bahn zeigen wir einige von ihnen – und alle haben etwas mit Düsseldorf zu tun.“ (Georg Th. Schumacher, Rheinbahn AG)

 

ARTBAHN | HOFGARTENBAHN | Rheinbahn

Im Herbst 1995 stellte ich der Rheinbahn die Idee eines Förderpreises für junge Künstler:innen aus Düsseldorf vor. Daraus wurden fünf weitere ARTBAHNEN-Wettbewerbe.

100 Jahre Rheinbahn!
1996 war das große Jubiläumsjahr. In diesem Jahr wurde zum ersten Mal der Förderpreis für junge Kunst ausgelobt.

Gesucht wurde der beste Entwurf zur Gestaltung einer Niederflurstraßenbahn neuester Bauart. In den beiden Jahren 1996 und 1998 war der Wettbewerb ausschließlich für junge Düsseldorfer Künstler /innen bis zum 35. Lebensjahr bestimmt. Zudem stand die Malerei im Vordergrund. Ab 2000 wurde der Kunstwettbewerb bundesweit ausgelobt. Die Altersgrenze wurde aufgelöst, sowie die fachlichen Fachbereiche erweitert. Neben bildenden Künstlern wurden Designer/innen, Fotografen/innen und multimediale Künstler mit einbezogen.

Bis heute hatte Düsseldorf fünf Kunstbahnen: 1996 von Stefanie Aselmann, 1998 von Hans Hoge, 2000 von Hiroyuki Masuyama, 2005 von Sybille Möller, 2012 von Felix Baltzer.

Ende Mai 2015 bekam Düsseldorf eine neue Hofgartenbahn des Künstlers Hiroyuki

 

Sie ist bis heute die beliebteste Kunstbahn des Wettbewerbs. Die neue Hofgartenbahn ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Düsseldorf und der Rheinbahn – Anlass zur Neugestaltung der Hofgartenbahn ist der Sturm Ela, der vergangenes Jahr zu Pfingsten große Schäden in Nordrhein-Westfalen angerichtet hat.

Nachgefragt:

Ich habe die neue Hofgartenbahn zum Anlass genommen Klaus Klar, Vorstand und Arbeitsdirektor Rheinbahn AG, nach der Verbindung von Kunst und Wirtschaft zu fragen.


Herr Klar, Kunstförderung und Rheinbahn – wie passt das zusammen?

„Die Rheinbahn ist ein 119jähriges Düsseldorfer Unternehmen, das während dieser Zeit mehrere Milliarden Menschen mobil gehalten hat und hält. Etwas prosaischer: Wenn die Straßen die Adern einer Stadt sind, dann pumpen wir tagtäglich und rund um die Uhr das meiste Blut hindurch! Und wir sind Dienstleister, das ist eine ständige Selbstverpflichtung sowie – da wir ja gerade bei diesem Begriff sind – die hohe Kunst menschen- und zeitgemäßer Mobilität. Dafür stehen bei uns über zweieinhalbtausend versierte Fachleute ihre Frau und ihren Mann.“

Die Rheinbahn hat sich vor 19 Jahren für das Experiment „Förderpreis für junge Kunst“ entschieden. Welche Intention hatten Sie dabei?  

„Ein Junger Künstler sollte die Chance bekommen, sein Kunstwerk auf eine Straßenbahn in unserer Stadt publik zu machen. Daraus ist ein charmantes Kunstprojekt für die Künstler, für unsere Bürger und Fahrgäste sowie für die Stadt Düsseldorf geworden. Die artbahn gehört heute in Düsseldorf einfach dazu. Sie ist ein Bindeglied zwischen Alltag und nicht Alltäglichem, zwischen – quasi – Selbstverständlichem und Außergewöhnlichem; wenn Sie so wollen, auch zwischen der Kunst von Ingenieuren und der von Kunstschaffenden. – Und sie ist eine täglich mit anderem Publikum erneut startende mobile Ausstellungseröffnung, ‚Vernissage, live on tour‘ sozusagen: Wir reichen sie unseren Fahrgästen, ‚dem fahrenden Volk‘ herum.“ (Klaus Klar | Rheinbahn AG)

Entwürfe | Bahnen 1996 –  2012